Bildungspläne im Vergleich: Alle 16 Bundesländer
16 Bundesländer, 16 Bildungspläne
In Deutschland ist Bildung Ländersache — das gilt auch für die frühkindliche Bildung. Jedes der 16 Bundesländer hat einen eigenen Bildungsplan für Kindertageseinrichtungen entwickelt. Für Erzieherinnen, die in verschiedenen Bundesländern arbeiten oder Träger mit Einrichtungen in mehreren Ländern, kann das eine Herausforderung sein.
Was alle gemeinsam haben
Trotz unterschiedlicher Namen und Strukturen teilen alle Bildungspläne gemeinsame Grundgedanken:
- Ganzheitliche Bildung: Kinder lernen mit Kopf, Herz und Hand
- Spielerisches Lernen: Das Spiel ist die zentrale Lernform
- Bildungsbereiche: Sprache, Mathematik, Bewegung, Soziales und Kreativität finden sich überall
- Beobachtung und Dokumentation: Alle Pläne betonen die Bedeutung systematischer Beobachtung
- Partizipation: Kinder werden als aktive Gestalter ihrer Bildung gesehen
Die wichtigsten Unterschiede
Nordrhein-Westfalen definiert 10 Bildungsbereiche und legt besonderen Wert auf alltagsintegrierte Sprachbildung (BaSiK).
Bayern hat mit dem BEP einen der umfangreichsten Pläne, stark kompetenzorientiert mit Fokus auf Resilienz.
Berlin schreibt das Sprachlerntagebuch verpflichtend vor — einzigartig in Deutschland.
Baden-Württemberg strukturiert nach 6 Entwicklungsfeldern: Körper, Sinne, Sprache, Denken, Gefühl, Sinn.
Wie KitaDoc damit umgeht
KitaDoc unterstützt alle 16 Bundesländer mit maßgeschneiderten Bildungsbereich-Templates. In den Einstellungen wählen Sie einfach Ihr Bundesland aus — der Entwicklungs-Kompass passt sich automatisch an die richtigen Bereiche und Kriterien an.
So dokumentieren Sie immer nach dem Bildungsplan, der für Ihre Einrichtung gilt.
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